Über uns,
unsere Philosophie,
unsere Motivation
„Neue Ideen brauchen Mut, aber auch eine schmerzliche Notwendigkeit, damit sie entstehen können“
•Wir sind selber „Betroffene“: Wir kennen die Bedürfnisse anderer betroffener Familien. Das Leben mit unserer inzwischen 12-jährigen Tochter mit(frühkindlichen) Autismus, macht einen Urlaub nichtzur Erholung, sondern bedeutet ein Mehr an Anstrengung, Streß und Ängsten. Im Hotel fühlen sichandere Gäste gestört und Ferienhäuser zum Mietenwaren regelmäßig ein Reinfall, da in ihnen Gefahrenlauern, die wir vorher nicht abschätzen konnten, wieFenster im OG, die nur mit einem Harken zuschließen/ zu öffnen sind oder umzäunteGrundstücke, wo sich vor Ort herausstellt, dass es einKoppel-Holzzaun ist, wo unsere Tochter nur nochentscheiden musste, ob sie unten drunter her, obendrüber oder in der Mitte durchklettert… Das nur alsBeispiel…..
•Die UN-Konvention fordert Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Inklusion ist einMenschenrecht. Urlaub ist in unser Kultur fest verankert und auch hier sollten Menschen mitBehinderung gleiche Voraussetzungen finden. Dies istjedoch kaum der Fall. Menschen mit einerGehbehinderung und zum Teil auch die blindenPersonengruppen finden Voraussetzungen in der Tourismusbranche eher vor. Personen mit eineremotionalen oder geistigen Behinderung oder mitProblemen mit der Wahrnehmungsverarbeitungwerden nach wie vor nicht berücksichtig. DieseFamilien bedürfen jedoch erst recht Erholung. WIRwollen die Voraussetzungen dafür schaffen, damitauch Familien mit einem Kind mit Behinderung dieserArt am „Urlaubsleben“ teilhaben kann
•Wir haben erst Freunde mit einer ähnlichen familiärenSituation nach ihren Erfahrungen gefragt und schließlich eine Umfrage entwickelt zu diesemThema. Innerhalb von 3 Tagen haben mehr als 100, uns nicht bekannte Familien, teilgenommen. Inzwischen haben weit aus mehr Familien die Fragenbeantwortet.
Das Resultat war klar: Der Bedarf ist eindeutiggegeben!
Wie alles begann.......
Warum an diesem Ort - Warum dieser Name
- Und Warum überhaupt?
Der Ort
Italien
ist das Lieblingsland unserer Familie.
Dagmar - die Mama ist hier in den Ferien ihrer Kindheit aufgewachsen, besitzt hier Freunde und spricht weitergehend die Sprache.
Holger - der Papa- liebt die Italienische Küche. Er kommt selber aus der Gastronomie... In Deutschland wird sehr viel Italienisch gekocht im Familienalltag..- gesund und lecker!
Alle 5 Kinder...und ganz besonders Mia lieben warmes Wetter und Schwimmen... Ein Kiesstrand mit klarem Bergwasser ist, was den Kindern viel besser gefällt, als ein Sandstrand, bei dem man das Gefühl hat, man trägt den halben Strand am Körper und in der Kleidung und Tasche mit nach Hause.
Auch das klare frische Wasser lieben unsere Kinder. Man kann noch sehr lange bis zum Grund schauen... und der Gardasee gehört zu den saubersten Gewässern Europas.
Das die Menschen in Italien herzlich und emphatisch sind, war der Familie schon immer klar - aber als die Besonderheiten der jüngsten Tochter auffielen...da fiel ebenfalls auf, wie wunderbar die Italiener der Region damit umgingen... Kein Wunder das ITALIEN das Traumland der Familie wurde... besonders die Region des südlichen Gardasees sieht die Familie als absoluten Lieblingsort.
So fiel die Wahl auf Castellaro Lagusello
- einem Dorf, welches zur Gemeinde Monzambano gehört.
Castellaro Lagusello gehört immer wieder zu den schönsten Dörfern Italiens. Am Rande dieses Kleinodes liegt nun der Hof "Casa Mia". Irgendwo im Nirgendwo und doch nur 15 bis zum Gardasee und bis zu 30 Minuten zu schönen Einkaufs- und Kulturstätten wie Breschia, Verona oder Mantua.
Es gibt viele Schwimmparks und Freizeitparks zu denen man zwischen 10 und 25 Minuten fährt... und doch... wenn man mitten auf diesem Hof steht, kann man nicht glauben, dass man so nah an den beliebtesten touristischen Orten Italiens ist...
Der Name
CASA MIA
"CASA MIA = Mein Haus"
- Jeder soll sich hier , wie Zuhause fühlen. Er soll Dinge vorfinden, die man für ein "besonders" Kind auch Zuhause hat bzw. benötigt.
Fühlt man sich irgendwo Daheim - hat aber die Unruhe des Alltags mit Therapien, Beruf, Haushaltsführung, Verpflichtungen nicht mehr - dann kann am anfangen zu entspannen.
Der soll sich hier wohlfühlen. Die Menschen auf dem Hof, sind keine anderen Touristen..- es sind Gleichgesinnte und wie es in einer Familie sein sollte, sind unsere Hausregeln so, wie man sie in einer Familie vorfindet.
Das Wichtigste ist der Zusammenhalt, die Empathie, zumindest der Versuch den anderen zu versehen und selbst wenn das nicht gelingt, dann das Akzeptieren jeglichen Anderssein. Natürlich gibt es in jedem Haushalt Regeln, damit eine faire Gemeinschaft möglich ist. Aber im Umgang sollte jede Individualität respektiert werden...denn - Jeder wünscht sich doch, wenn er in seinem Zuhause ist ("Mein Haus"), eine gewisse Harmonie und Respekt.
"CASA MIA = Mias Haus"
- Mia - unsere Tochter ist quasi die Initiatorin dieses wunderbaren Projektes.
Ohne ihre Besonderheiten...
(Bardet Biedl-Syndrom Typ 12,
ASS / frühkindlicher Autismus,
AdHs, geistige Behinderung
Sehbehinderung (von Blindheit bedroht), Sprachentwicklungsstörung, )
...gäbe es diese Idee nicht!
Unsere Motivation
Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen.
„Neue Ideen brauchen Mut, aber auch eine schmerzliche Notwendigkeit, damit sie entstehen können“
- Wir sind selber „Betroffene“: Das Leben mit unserer inzwischen 9-jährigen Tochter mit (frühkindlichen) Autismus, macht einen Urlaub nicht zur Erholung, sondern bedeutet ein Mehr an Anstrengung, Streß und Ängsten. Im Hotel fühlen sich andere Gäste gestört und Ferienhäuser zum Mieten waren regelmäßig ein Reinfall, da in ihnen Gefahren lauern, die wir vorher nicht abschätzen konnten, wie Fenster im OG, die nur mit einem Harken zu schließen/ zu öffnen sind oder umzäunte Grundstücke, wo sich vor Ort herausstellt, dass es ein Koppel-Holzzaun ist, wo unsere Tochter nur noch entscheiden musste, ob sie unten drunter her, oben drüber oder in der Mitte durchklettert… Das nur als Beispiel…..
- Die UN-Konvention fordert Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Inklusion ist ein Menschenrecht. Urlaub ist in unser Kultur fest verankert und auch hier sollten Menschen mit Behinderung gleiche Vorraussetzungen finden. Dies ist jedoch kaum der Fall. Menschen mit einer Gehbehinderung und zum Teil auch die blinden Personengruppen finden Vorraussetzungen in der Tourismusbranche vor. Personen mit einer emotionalen oder geistigen Behinderung oder mit Problemen mit der Wahrnehmungsverarbeitung werden nach wie vor nicht berücksichtig. Diese Familien bedürfen jedoch erst recht Erholung. WIR wollen die Vorraussetzungen dafür schaffen, damit auch Familien mit einem Kind mit Behinderung dieser Art am „Urlaubsleben“ teilhaben kann
- Wir haben Freunde mit einer ähnlichen familiären Situation gefragt nach ihren Erfahrungen und schließlich eine Umfrage entwickelt zu diesem Thema. Innerhalb von 3 Tagen haben 100 uns nicht bekannten Familien teilgenommen. Inzwischen haben weit aus mehr Familien die Fragen beantwortet. Das Resultat war klar: Der Bedarf ist eindeutig gegeben!